Projektbeschreibung

Die RiStWag (Richtlinien für bautechnische Maßnahmen an Straßen in Wasserschutzgebieten) tragen dem Schutzbedürfnis in Wassergewinnungsgebieten (Wasserschutzgebiete) Rechnung. Hier gelten besondere Regeln, die über die üblichen DWA Bau- und Bemessungsgrundsätze hinausgehen.

Die Zufahrtstraße zur Kaserne „Auf der Ell“ liegt innerhalb der Wasserschutzzonen II und III. Entsprechende Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers waren vorzunehmen. In einer vorhandenen Geländemulde wurde der Bau eines Leichtflüssigkeitsabscheiders für ein befestigtes Einzugsgebiet von rund 6,46 ha realisiert.
Die Anlage wurde als Durchlaufbecken im Hauptschluss konzipiert. Zur Anwendung kam ein Stahlbetonfertigteilbecken mit einer Länge von 12,00 m, einer Breite von 4,05 m und einer Tiefe von 3,29 m.

Weitere flankierende Maßnahmen in Straßen- und Randbereich wurden ergänzend durchgeführt. Unter anderem wurde eine Mulde auf 400 m neu angelegt und mit Folie abgedichtet. Zudem wurde im Straßenbereich neue Abläufe angeordnet, Verbindungskanäle zum Becken gebaut sowie Distanzschutzplanken der Rückhaltesufe H3 auf Stahlbetonfundamenten eingebaut. Im Anschluss wurde die Straße auf einer Länge von 500 m neu asphaltiert und mit einer Markierung versehen.

Erbrachte Leistungen

  • Vermessungsleistungen
  • Objektplanung Leistungsphasen 1 -9 HOAI Ingenieurbauwerke
  • Örtliche Bauüberwachung

Eckdaten

Auftraggeber

Landesamt für Zentrale Dienste (ABL), Saarbrücken

Umfang

Neubau Straßenentwässerung L= 150 m
8 Schachtbauwerke
Abgedichtete Mulde L = 400 m
Neubau Leichtflüssigkeitsabscheider
Asphaltarbeiten 2.500 m²

Planungszeit / Bauzeit

2013 – 2016